Leben in einem anderen Land,

…das war heute meine Aufgabe in der Vorprüfung Englisch Klasse 10.

Ich komme ursprünglich aus Vietnam, Haiphong. Das ist eine kleine Stadt in der Nähe von Hanoi.

Seit 3 Jahren lebe ich in Marienberg.

Leben in einem anderen Land - was bedeutet das für mich?

Ich muss die Sprache lernen, nicht nur das Sprechen, sondern als Schüler die Grammatik, richtig Schreiben und lesen. Dazu kommt noch eine weitere Fremdsprache, allerdings habe ich bereits in Vietnam Englisch gelernt. Auch dort ist das ein Schulfach.

Eine weitere Herausforderung ist das Kennenlernen der Religion, die Traditionen des Landes und das Essen – wobei ich auch sehr gern „deutsch“ esse.

Gut finde ich die beruflichen Perspektiven. Die Möglichkeiten sind vielfältiger. Die Lehrer sind freundlich und bieten Hilfe an und der Schulstoff ist leichter zu verstehen. In Vietnam ist Schule komplizierter, so mein Eindruck.

Mein Fazit: Ich vermisse meine Familie, ja, aber ich sehe meinen Chancen hier, fühle mich in Marienberg sehr wohl - man muss aber etwas tun, muss fleißig in der Schule lernen, um sich erfolgreich integrieren zu können.

22.03.2021

TrebraPress

Wie ich "Heimschulung" erlebe...

Ich bin Schüler der Klasse 10. Ich finde, das Lernsax sehr fehlerbehaftet ist und das Arbeiten dadurch erschwert. Schwierig für mich war auch die Unplanbarkeit bei der Verteilung der Aufgaben. Ansonsten waren sie für mich nachvollziehbar und verständlich. Aber zuhause die Schule ersetzen...da habe ich mich schon etwas allein gelassen gefühlt. 

Ich finde, "Heimschule" ist nicht bequem und auch nicht einfach. Es ist eher anstrengend, man muss die Zeiten selber legen, oft fehlt der Antrieb und die Lust und die Strukturvorgaben. Die Aufgaben erscheinen zu viel und sie sind mehr, als im Schulbetrieb, so mein Eindruck. Außerdem habe ich das Gefühl, ich lerne nichts dabei, wenn ich das allein Zuhause erarbeite. Mein Fazit: "Schule ist viel besser". (dass ich das mal sage..)"

Ich bin Schülerin der Klasse 9 und bin seit Wochen zuhause in häuslicher Lernzeit. Ich finde es schwer, sich alles selbst zu erarbeiten. Aber, was ich mir selbst erarbeite, behalte ich auch besser. Ich komme mit der häuslichen Lernzeit gut zurecht. Meine Noten sind sehr gut bis gut, also mach ich wohl auch eine gute Arbeit zuhause. 


TrebraPress, März 2021

von Dubai nach Deutschland - mein Leben

Meine Name ist Juna Emad, geboren bin ich in Dubai - Vereinigte Arabische Emirate - und habe dort auch 10 Jahre gelebt. Ich war in der KITA bis zum 5. Lebensjahr und danach im Kindergarten, der so ähnlich ist, wie die Vorschule in Deutschland. Mit 8 Jahren ging es dann in die Schule, leider ohne Schulanfangsfeier und Zuckertüte.

Jetzt gehe ich in die 7. Klasse in diese Schule. Mein Traumberuf ist Chemikerin. In meiner Freizeit mag ich gerne lesen und backen. Ich hab eine Schwester und ein Bruder. Seit August 2017 bin ich hier in Deutschland mit meiner Mutter und meine Schwester. Das Leben hier in Deutschland war nicht leicht, aber jetzt ist alles besser.
Was mag ich nicht? Mobbing. In meiner Klasse ist es aber gut, wir verstehen uns und respektieren uns.

 

Corona aus meiner Sicht als Schüler

Corona und seine Maßnahmen
In der Corona-Zeit gibt es so viele Maßnahmen und Reglungen, aber als Schüler ist es noch ganz was anderes.
Da durch die Zeit sehr viel Unterricht entfallen ist, muss jetzt alles mit Druck und zeitlichen Stress nachgeholt werden. Druck entsteht auch daraus, dass die Regierung die gleichen Prüfungen schreiben will, wie sie ohne den Corona-Ausfall geschrieben hätten. Was ich aus meiner Sicht als Schüler sagen kann, die Hygiene-Maßnahmen (Mund- und Nasenschutz, Einbahnstraßen auf den Gängen, in geteilten Gruppen Unterricht und die Einhaltung des Sicherheitsabstandes) werden hier gut eingehalten, aber ich finde, man sollte aus dem ganzen Unterricht den Stress rausnehmen, sodass die Schüler sich besser an die Lage gewöhnen können.
Alles im allem hoffe ich, dass es alles bald vorbei ist und wir alle gesund bleiben.
M. Beer, Klasse 9
 Stand 26.06.2020

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