3. Platz bei der Geschichtsolympiade



Zeitreise in die Renaissance

Eine Zeitreise in die Renaissance
Marienberg, 20.10.16

Am 20. Oktober gingen die Klassen 7c und 8b gemeinsam mit ihren Klassenlehrern auf eine Endeckungsreise nach Augustusburg. Wir besichtigten die Folterkammer und verfolgten die Führung mit einer Mischung aus Faszination und Entsetzen. Die Foltermethoden und der Hexenwahn wurden uns sehr anschaulich vorgestellt, sodass einigen von uns ganz schwummrig wurde. Den Pranger aus nächster Nähe zu sehen, ihn sogar „auszuprobieren“, war etwas ganz Besonderes und zeigte Wirkung. Nach diesem wissensreichen Rundgang im dunklen Verlies bekamen wir die Möglichkeit, einen eigenen „Hexentrunk“ zu brauen. Dabei spielten Kräuter verschiedenster Art eine ganz besondere Rolle. Anschließend wurde das Gebräu auch verkostet.
Danach kam das Highlight des Tages: die „Zeitreise 3D“. Hier konnte sich jeder kostümieren uns schlüpfte so in die Zeit der Renaissance. Vom Schlossherrn „begrüßt“ starteten wir eine Zeitreise. Es gab Kostüme vom Hofnarr über Edelknaben bis zu den Hofdamen. Wir gingen anschließend an einer Tafelrunde „speisen“.
Nach diesem sehr erlebnisreichen Tag im Schloss Augustusburg traten wir die Heimreise an.

Ferres Taha

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Projekt Zeitzeugen

Am 9. September fand im Museum „Die Hütte“ in Pobershau für die Schüler der
9. Klassen ein Zeitzeugengespräch mit Frau Brygida Czekanowska aus Danzig in Polen statt.
Die Gespräche mit Überlebenden des Holocaust finden seit Jahren in gemeinsamer Vorbereitung des sächsischen Kultusministeriums und des Maximilian-Kolbe-Werkes statt.
Dass die Geschichte der Überlebenden auch für die heutige Generation wichtig ist, davon waren auch die Neuntklässler unserer Schule überzeugt.
Frau Czekanowska musste als16-jährige als Häftling in einem Rüstungsbetrieb arbeiten – einem Außenlager des KZ’s Sachsenhausen.
Anfang April 1945 wurde das KZ evakuiert und von dort wurde sie auf einen Todesmarsch geschickt. Sie überlebte auch ihn.
Der gemeinsame Besuch der Ausstellung des Holzschnitzers Gottfried Reichel
„Wider das Vergessen“ und eine gemeinsame Niederlegung von Blumen an der Gedenkstätte in Gelobtland ergänzten den Besuch.
„Fragt uns, wir sind die letzten.“

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Sonderausstellung

Die Klasse 10 b der Heinrich-von-Trebra Oberschule besucht am 29.09. 2015 die Sonderausstellung des Museums „Die Hütte“ Pobershau. In dieser Ausstellung, welche anlässlich des 70-jährigen Kriegsendes des II. Weltkrieges stattfindet, werden Zeichnungen eines Soldaten aus Rübenau gezeigt, welcher den Kriegsalltag auf diese Weise verarbeitete. Den Schüler bietet sich die Möglichkeit durch die Analyse einiger Feldpostbriefe des Soldaten, sowie durch die ausgestellten Bilder, einen intensiven Eindruck in das Leben eines Menschen aus dieser Zeit zu gewinnen. Geschichte wird somit fernab von anonymen Lehrbüchern mit direkten Erlebnissen intensiver wach gehalten und im Gedächtnis verankert.

LernStadtMuseum in Sachsen - Schüler entdecken Museen

“Der richtige Weg? Gottfried Reichel – Zeitzeuge und Beispiel für Menschen in unterschiedlichen Gesellschaftssystemen”

Schnitzausstellung “Die Hütte” Skulpturen in Holz wider das Vergessen
& Mittelschule „Heinrich von Trebra“ Marienberg

Erst wurde den Schülern das Projekt kurz vorgestellt. Sie machten sich mit dem Haus bekannt und lernten Gottfried Reichel kennen. Zunächst stand der Film: „Meine Botschaft heißt: Erinnert Euch! – eine Dokumentation zu Gottfried Reichel“ im Mittelpunkt. Anschließend stand die gemeinsame Besichtigung der Ausstellung auf dem Programm, es folgte eine Interviewrunde, bei der die Jungen und Mädchen sehr aufmerksam die Ausführungen von Gottfried Reichel verfolgten und die Gelegenheit nutzten, einem Zeitzeugen ihre Fragen zu stellen und darauf Antwort zu erhalten. Dann begann die Arbeit in den Gruppen. Zum einen in der Bibliothek, zum anderen in der Ausstellung. Auch hier waren die Jugendlichen mit Interesse dabei. Gedanken zum Projekt und zu dieser Auftaktveranstaltung bildeten den Abschluss dieses ereignisreichen Tages.

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